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„Rolle Vorwärts!“
Lernspiel über Diversität, Rollenbilder und gesellschaftliche Gerechtigkeit
Geschlechtsidentitäten und daran geknüpfte Rollenvorstellungen sind kulturell vielfältig und unterliegen historischen Veränderungen. Das Spiel Rolle Vorwärts! macht verschiedene Gesellschaftsentwürfe aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erfahrbar und stellt Regeln, Konventionen und Klischees im Umgang mit Geschlechterrollen zur Diskussion.
Epochen und Kulturen
Spielende schlüpfen in Rollen verschiedener Geschlechtsidentitäten. Auf ihrem gemeinsamen Weg ins Ziel bewegen sich die Figuren durch Epochen und Kulturkreise, in denen sich jede Rolle mit besseren oder schlechteren Bindungen konfrontiert sieht, um voran zu kommen. Immer wieder entstehen deshalb ungleiche Chancenverteilungen, die nur durch ein geschicktes Springen zwischen den Welten und Teamwork ausgeglichen werden können.
Politische Jugendbildung
Das Spiel wurde Open Source zum Selbstausdrucken für Teamende, Jugendreferent*innen und Bildungsformate der politischen Jugendbildung entwickelt. Es eignet sich insbesondere für Workshops, Trainings und Seminare zu Geschlechterrollen, Chancengerechtigkeit, Diversität und gesellschaftlicher Teilhabe.
Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP)
Redaktion Genderforum beim Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN), Anke Frey (Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN), goolin. Daniela Kuka
Spiel goolin. Daniela Kuka
Graphische Umsetzung Chris Jammrath (Studio für Produkt, Text & Grafik)
Icons der Spielcharaktere www.vecteezy.com
Blick aufs Detail
Vier Realitätszonen
In der Jehi-Zone scheinen die Geschlechter-Konventionen vertraut, während die Retro-Zone in die Römische Antike, ins Alte Ägypten, ins Mittelalter oder die deutschen 50er Jahre führt. In der Parallel-Zone geht's nach Amarete in Bolivien, zu den Seefrauen auf Jejudo vor Südkorea oder nach China zu den Mosuo. In der Zukunfts-Zone finden sich Zitate aus Science Fiction Welten, politischen Agenden oder sozialen Pilotprojekten.
Reale Episoden
Ereigniskarten bringen unterschiedliche Geschlechter-Verhältnisse ins Spiel. Sie beruhen auf realen Episoden aus Arbeit, Familie, Lebensstil und Alltag. Jede Karte hat Konsequenzen für die verschiedenen Geschlechter in der Spielgemeinschaft und bestimmt das Vorankommen auf dem Spielfeld. Joker erlauben, sich über soziale Restriktionen hinweg zu setzen.
Gemeinsames Ziel
Das Spielprinzip ist kooperativ – die Spielenden müssen es gleichzeitig ins Ziel schaffen. Doch in jeder Zone ändern sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, sodass einige Figuren langsamer, andere schneller vorankommen und die Gruppe immer wieder auseinander fällt. Wer zu früh im Ziel ist, riskiert, einen Fehler zu machen und zurück zum Start zu müssen.




