Mission

In der Kunst bekommt das Alternativlose eine Alternative, denn sie erlaubt eine sprunghafte Steigerung von Freiheit. Diese in der Gesellschaftsforschung (z.B. von Jurij M. Lotman oder Niklas Luhmann) verbreitete Auffassung spiegelt auch unsere Auffassung wider, mit der wir an Projekte herangehen. Wenn wir analytische und planerische Kompetenzen mit künstlerisch-kreativen Formaten verbinden, entstehen die nötigen Freiräume, ander(e)s zu sehen und folglich: resiliente Organisationen und Gemeinschaften zu gestalten.


Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krisenstimmung hat gezeigt, dass es, neben den konventionellen Beratungsprodukten, auch andere Zugänge braucht. Zugänge, die über das, was sich rational erklären und strategisch planen lässt, hinaus gehen. Zugänge, die das Neue und selbst das Schwierige als positive Ressource zu nutzen wissen. Zugänge, die auch Unordnung tolerieren – ja, sie sogar provozieren! Denn Unordnung lässt, wie es der französische Philosoph Michel Serres ausgedrückt hat, frische Luft herein. Etwa in die Routinen, die uns ängstlich und unflexibel machen.


Mit solchen Zugängen arbeiten wir. Das bedeutet auch, dass es keine Standardlösungen geben kann. Auf Basis einer künstlerischen Haltung und Best Practices entwickeln wir für jede Aufgabe ein einzigartiges, auf den Kontext zugeschnittenes Programm oder Tool. Ein interdisziplinäres Team wird projektbezogen zusammengestellt.


Dabei verzichten wir (wo dies nicht zwingend nötig ist) auf schillernde Zukunftsbuzzwords und ressourcen- und wartungsintensive Gadgets. Wir arbeiten mit möglichst einfachen, intuitiven Mitteln und Medien. Mit Kreativität, Erfahrung, Leidenschaft und Liebe zum Detail konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Inhalt, Begegnung, Bewegung.

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Typische Symptome, die auf die Notwendigkeit eines künstlerischen Blickwechsels hindeuten:

  • Zukunftspessimismus
  • Veränderungsphobie
  • Angst vor Berührungen mit dem Unbekannten
  • zwanghaftes Zweifeln („Ja-aber“-Syndrom)
  • Bewahrungszwang („Früher-war-alles-besser“-Syndrom)
  • Beweglichkeitsmangel („Das-machen-wir-schon-immer-so“-Syndrom)
  • ergebnisloses Grübeln
  • Lähmungserscheinungen („Es-könnte-schlimmer-sein“-Syndrom)
  • Entscheidungsprokrastination
  • Herzklopfen und Schwindel bei bestimmten Zukunfts-Buzzwords
  • Orientierungsschwierigkeiten und Gleichgewichtsstörungen
  • eingeschränktes Sichtfeld (Scheuklappen-Syndrom)
  • Schwierigkeiten beim Scharfsehen von Chancen und Potenzialen
  • Abstinenz eines rettenden Wunders
  • Verwirrtheitszustände im Team
  • Zerstreuung oder Abspaltung von Selbst- und Fremdbild
  • Schnitt- und Schürfwunden am Markenkern
  • Problemumkreisen
  • Produktbauchschmerzen
  • chronisches Zuspätsein
  • Ideenarmut und Fantasiestau
  • Neigung, Ideen in Schubladen aufzubewahren
  • Schwerhörigkeit oder Stottern in Gesprächen mit der Generation Z
  • Beratungsmüdigkeit
  • Erschöpfungsgefühl oder Fluchtreflexe beim Gedanken an den klassischen Weg
  • Frontalbeschallungserschöpfung
  • Übersprungshandlungen in Lern- oder Meeting-Situationen
  • Verkrampfungen in der Service-Gegend
  • Kundenverstimmung
  • Kundenschwund
  • allgemeine Verunsicherung
  • akute Unlust
  • Überzeugungsschwäche
  • Komplexitätsschock
  • Thementrockenheit
  • Überforderung und/oder Langeweile